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Ein Touchpoint (deutsch: Kontaktpunkt oder Berührungspunkt) ist jeder Moment, an dem ein Kunde oder Interessent mit Ihrem Unternehmen, Ihrer Marke oder Ihrem Angebot in Berührung kommt – ob digital oder vor Ort, vor, während oder nach einer Beratung bzw. einem Kauf.

Touchpoints prägen das Kundenerlebnis und sind zentrale Bausteine der Customer Journey: Sie beeinflussen, wie Kunden Sie wahrnehmen, ob Vertrauen entsteht und ob sich Interessenten für Sie entscheiden.

Für Berater – in Versicherung, Finanzen, Baufinanzierung oder Immobilien – sind Touchpoints besonders relevant: Vom ersten Suchergebnis oder Profil über das Beratungsgespräch bis zur Nachbetreuung und zur Weiterempfehlung. Wer seine Touchpoints bewusst gestaltet und optimiert, stärkt die Kundenbindung und das Reputationsmanagement.

Was ist ein Touchpoint? Definition und Formen

Touchpoints sind Schnittstellen, die eine Interaktion zwischen Kunde und Anbieter ermöglichen oder beeinflussen. Es geht nicht um die Endgeräte (Smartphone, PC) selbst, sondern um die konkreten Kontaktmomente: der Besuch Ihrer Website, ein Anruf in der Kanzlei, eine E-Mail, ein persönliches Gespräch, eine Bewertung auf einem Portal oder eine Empfehlung im Bekanntenkreis.

Jeder dieser Momente hinterlässt einen Eindruck – kognitiv (der Kunde erfährt etwas über Sie) und emotional (er bildet sich ein Urteil). In der Summe entsteht daraus das Marken- bzw. Beratererlebnis und damit die Grundlage für Vertrauen, Kundenzufriedenheit und Bindung.

Für Sie als Berater bedeutet das: Jeder Kontakt zählt – vom Erstkontakt über die Beratung und den Vertragsabschluss bis zur Nachbetreuung und zur Bitte um eine Bewertung oder Weiterempfehlung. Touchpoints können Sie teils direkt steuern (eigene Website, E-Mail, Gespräch), teils nur indirekt beeinflussen (Bewertungen, Mundpropaganda).

Umso wichtiger ist es, die steuerbaren Touchpoints konsequent zu optimieren und die nicht steuerbaren durch guten Service und ehrliche Kommunikation positiv zu prägen.

Arten von Touchpoints – Phasen und Steuerbarkeit

Touchpoints lassen sich nach dem Zeitpunkt der Interaktion und nach dem Grad Ihrer Einflussmöglichkeit einteilen. Beide Perspektiven helfen dabei, das Kundenerlebnis zu verstehen und gezielt zu verbessern.

Phasen des Kundenerlebnisses: vor, während und nach der Betreuung

  • Vor der Betreuung (Pre-Purchase)
    Der Interessent sucht Informationen, vergleicht Anbieter oder wird auf Sie aufmerksam. Typische Touchpoints: Suchmaschinen, Ihre Website oder Ihr Profil, Bewertungsportale, Empfehlungen, Social Media, Werbung oder PR. Hier geht es um Sichtbarkeit, Vertrauenssignale und erste positive Eindrücke.
  • Während der Betreuung (Purchase)
    Der Kunde nimmt Kontakt auf, vereinbart einen Termin, führt das Beratungsgespräch und entscheidet sich ggf. für einen Abschluss. Touchpoints sind z. B. Telefon, E-Mail, Terminbuchung, Beratungsgespräch vor Ort oder per Video, Unterlagen und Vertragsabschluss. Hier entscheidet sich, ob der Kunde sich wohlfühlt und Ihnen vertraut.
  • Nach der Betreuung (Post-Purchase)
    Nachbetreuung, Rückfragen, Folgeberatung, Erinnerungen an Jahresgespräche, Einholung von Feedback oder Bewertungen. Diese Touchpoints festigen die Beziehung und beeinflussen, ob der Kunde Sie weiterempfiehlt oder erneut beauftragt.

Steuerbare und nicht steuerbare Touchpoints

Unternehmen können zwischen direkten (steuerbaren) und indirekten (nur begrenzt oder nicht steuerbaren) Touchpoints unterscheiden.

  • Direkt steuerbar sind z. B. Ihre Website, Ihr Profil, E-Mails, Newsletter, das Verhalten Ihrer Mitarbeiter und die Qualität von Beratung und Service.
  • Teilweise steuerbar sind z. B. Suchmaschinenergebnisse (SEO) oder PR – Sie können Einfluss nehmen, das Endergebnis hängt aber von vielen Faktoren ab.
  • Nicht direkt steuerbar sind Bewertungen Dritter, Mundpropaganda, Foren oder Beiträge in sozialen Netzwerken – sie entstehen aus der Erfahrung der Kunden.

Gerade deshalb sind authentische Kundenbewertungen ein besonders glaubwürdiger Touchpoint: Sie werden von echten Mandanten geprägt und von potenziellen Kunden stark beachtet.

Warum Touchpoints für Berater wichtig sind

Die meisten Menschen suchen heute online nach einem Berater und bilden sich anhand weniger Kontaktpunkte ein Urteil. Wenn Ihr Profil, Ihre Website oder Ihre Bewertungen nicht überzeugen, weichen Interessenten auf Mitbewerber aus – oft ohne dass Sie es merken. Umgekehrt können starke Touchpoints Vertrauen schaffen, die Conversion erhöhen und Stammkunden binden.

Für Berater zählen besonders: ein professioneller, auffindbarer Online-Auftritt, klare Kontaktmöglichkeiten, ein zuverlässiger und empathischer Erstkontakt sowie eine durchgängig gute Beratungs- und Servicequalität.

Wer an diesen Touchpoints konsequent arbeitet, verbessert nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern auch die Wahrscheinlichkeit von Weiterempfehlungen und positiven Bewertungen – was wiederum neue Interessenten an wichtigen Touchpoints (z. B. Bewertungsportale, Suchergebnisse) positiv beeinflusst.

So analysieren und optimieren Sie Ihre Touchpoints

Ein systematisches Vorgehen hilft, Schwachstellen zu finden und die Customer Journey zu verbessern. Drei Schritte haben sich bewährt:

  1. Touchpoints identifizieren
    Listen Sie alle Kontaktpunkte auf, an denen Interessenten und Kunden mit Ihnen in Berührung kommen – von der Suche im Netz über Anruf und Beratung bis zur Nachbetreuung und Bewertung. Eine einfache Customer-Journey-Skizze (von „sucht Berater“ bis „empfiehlt weiter“) bringt Struktur.
  2. Bewerten und priorisieren
    An welchen Touchpoints entstehen die meisten Kontakte? Wo entscheiden Kunden für oder gegen Sie? Wo gibt es Beschwerden oder Abbrüche? Bewertungen und Kundenfeedback sind wertvolle Quellen, um zu verstehen, wie einzelne Touchpoints ankommen.
  3. Optimieren und messen
    Verbessern Sie gezielt die wichtigsten Touchpoints – z. B. Erreichbarkeit, Klarheit der Informationen, Freundlichkeit und Fachlichkeit im Gespräch, Nachbetreuung. Beobachten Sie, ob sich Zufriedenheit, Bewertungen und Wiederkauf bzw. Weiterempfehlung verbessern.

Wichtig: Touchpoint-Optimierung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess. Kundenbedürfnisse und Kanäle ändern sich; wer regelmäßig Feedback einholt und Bewertungen auswertet, bleibt am Puls der Kundenerfahrung.

Touchpoints und Kundenbewertungen

Bewertungen von Kunden sind ein zentraler Touchpoint in der Berater-Customer-Journey. Bevor sich Interessenten für Sie entscheiden, lesen viele Bewertungen auf Portalen oder Ihrer Website.

Diese Bewertungen wirken als Vertrauenssignal und beeinflussen die Wahrnehmung aller anderen Touchpoints: Wer positive, authentische Bewertungen sieht, geht mit einer anderen Erwartung in das erste Gespräch als jemand, der keine oder negative Rückmeldungen findet.

Gleichzeitig sind Bewertungen ein Touchpoint, den Sie nicht direkt kontrollieren – Sie können ihn aber gestalten, indem Sie zufriedene Kunden gezielt um eine Bewertung bitten und an den Touchpoints davor (Beratung, Service, Nachbetreuung) überzeugen.

Wer seine Touchpoints entlang der gesamten Journey stark macht, schafft die Voraussetzung für mehr positive Bewertungen und damit für einen positiven Kreislauf aus Vertrauen, Sichtbarkeit und Neukundengewinnung.

Touchpoints und Reputation

Touchpoints und Reputation sind eng verzahnt: Die Summe der Erfahrungen an Ihren Touchpoints bestimmt, wie Sie wahrgenommen werden – und diese Wahrnehmung spiegelt sich in Bewertungen, Empfehlungen und Ihrer Online-Reputation wider.

Ein professionelles Reputationsmanagement setzt daher an den richtigen Touchpoints an: an der Qualität von Beratung und Service, an der Sichtbarkeit Ihres Profils und an der Einholung und Darstellung authentischer Kundenstimmen.

Hier kommt Gut-und-fair-beraten.de ins Spiel: Die telefonische Einholung echter Kundenbewertungen bei tatsächlich beratenen Mandanten schafft einen vertrauenswürdigen Touchpoint für potenzielle Neukunden – Ihr Profil mit verifizierten Bewertungen.

Interessenten, die Sie noch nicht kennen, können so an einem zentralen Kontaktpunkt (dem Bewertungsprofil) nachvollziehen, wie andere Kunden Sie erlebt haben. Das stärkt die Wirkung Ihrer übrigen Touchpoints und unterstützt Sie dabei, Ihre Reputation aktiv und transparent zu gestalten.

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