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Ein Interessenkonflikt liegt vor, wenn die Interessen des Beraters mit denen des Kunden kollidieren. Dies kann die Objektivität der Beratung beeinträchtigen und zu ungeeigneten Empfehlungen führen.

Typische Interessenkonflikte

Der häufigste Interessenkonflikt entsteht durch das Provisionsmodell: Wenn ein Berater unterschiedliche Provisionen für verschiedene Produkte erhält, besteht die Gefahr, dass er das lukrativere Produkt empfiehlt, auch wenn es nicht optimal für den Kunden ist. Dies verletzt die Produktneutralität und die unabhängige Beratung.

Weitere Interessenkonflikte können entstehen durch Vertriebsvereinbarungen mit bestimmten Produktgebern, durch Beteiligungen an Produktanbietern oder durch persönliche Beziehungen zu Anbietern. Auch das Honorarmodell kann Interessenkonflikte schaffen, wenn der Berater versucht, möglichst viele Beratungsstunden zu verkaufen.

Transparenz als Lösung

Die beste Strategie gegen Interessenkonflikte ist Transparenz. Die Aufklärungspflicht verlangt, dass Berater ihre Vergütungsstruktur offenlegen. Der Kunde sollte wissen, ob der Berater Provisionen erhält und wie diese strukturiert sind. Dies ermöglicht dem Kunden, die Beratung entsprechend einzuordnen.

Die Dokumentationspflicht verlangt, dass die Begründung für Produktempfehlungen kundenorientiert ist, nicht provisionsorientiert. Die Dokumentation sollte zeigen, dass die Kundenzentrierung im Vordergrund stand.

Vermeidung von Interessenkonflikten

Berater können Interessenkonflikte vermeiden, indem sie konsequent kundenzentriert arbeiten. Die Bedarfsanalyse sollte immer zuerst erfolgen, bevor Produkte in Betracht gezogen werden. Die Vergleichsrechnung sollte verschiedene Optionen objektiv gegenüberstellen.

Das Nettoberatung-Modell, bei dem der Berater nur Honorare erhält und keine Provisionen, kann Interessenkonflikte reduzieren. Allerdings ist auch hier Transparenz wichtig, damit der Kunde versteht, wie der Berater vergütet wird.

Interessenkonflikte erkennen

Kunden sollten aufmerksam sein, wenn ein Berater immer die gleichen Produkte oder Anbieter empfiehlt, besonders wenn diese mit höheren Provisionen verbunden sind. Auch wenn der Berater nicht transparent über seine Vergütung spricht, sollte der Kunde nachfragen.

Professionelle Berater erkennen potenzielle Interessenkonflikte selbst und gehen offen damit um. Sie erklären dem Kunden, warum sie eine bestimmte Lösung empfehlen, und zeigen auf, welche Alternativen es gibt. Dies stärkt die Vertrauensbasis.

Interessenkonflikte und Reputation

Interessenkonflikte, die zu ungeeigneten Empfehlungen führen, schädigen die Reputation erheblich. Kunden, die das Gefühl haben, dass der Berater primär an seinen eigenen Interessen orientiert war, werden dies in Kundenbewertungen auf Plattformen wie Gut-und-fair-beraten.de zum Ausdruck bringen.

Umgekehrt zeigen Bewertungen, die die Objektivität und Kundenzentrierung würdigen, dass der Berater Interessenkonflikte vermeidet. Authentische Bewertungen, die betonen, dass der Berater verschiedene Optionen aufgezeigt hat und die beste Lösung für den Kunden gesucht hat, stärken die Reputation nachhaltig.

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